Wie gelingt der Übergang von einer Verschwendungsgesellschaft zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Raus aus der Verschwendungsgesellschaft. Europas Strategie für eine effektive Kreislaufwirtschaft“ an der FH des BFI Wien. 

Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, EU-Politik, Umweltorganisationen und Wirtschaft diskutierte Thomas Glatz für Interzero Austria darüber, welche Rahmenbedingungen Unternehmen brauchen, damit Kreislaufwirtschaft nicht nur als Ziel formuliert, sondern in der Praxis wirksam umgesetzt werden kann. 

Im Zentrum der Diskussion standen mehrere zentrale Themen: klare und verlässliche regulatorische Vorgaben, Investitionssicherheit, Innovation, fairer Wettbewerb und die Frage, wie aus gebrauchten Produkten und Verpackungen wieder hochwertige Rohstoffe werden können. Denn Kreislaufwirtschaft ist längst mehr als ein Umweltthema. Sie ist auch ein wichtiger Faktor für Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Standortentwicklung in Europa. 

Deutlich wurde dabei: Die Richtung ist vorgegeben, nun entscheidet die Umsetzung. Funktionierende Materialkreisläufe entstehen nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel von Produktdesign, Sammlung, Sortierung, Verwertung, Technologie und Nachfrage nach Rezyklaten. Dafür braucht es Unternehmen, die investieren, Politik, die praktikable Rahmenbedingungen schafft, und Märkte, die Sekundärrohstoffe auch tatsächlich einsetzen. 

Für Interzero ist dieser Dialog besonders relevant, weil wir Kreislaufwirtschaft täglich in der Praxis umsetzen – von Recyclinglösungen über Abfallmanagement bis hin zur Rückführung von Wertstoffen in neue Materialkreisläufe. 

👉 Mehr Einblicke zur Veranstaltung finden Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7472634828555927552 

Aktuelle News

Lebensmitteltaugliche Rezyklate aus dem Gelben Sack:
Interzero schafft neue Perspektiven für Verpackungskreisläufe

Was passiert mit Ihren Lizenzentgelten und Verpackungen nach dem Gebrauch?
Wer Verpackungen in Österreich in Verkehr bringt, ist verantwortlich für deren Sammlung und Verwertung.

Future Resources 2026:
Was die Verpackungsbranche jetzt für die Umsetzung der PPWR braucht

Lebensmittelverschwendung reduzieren:
Allianz Summit zeigt Ansätze entlang der Wertschöpfungskette


Über Interzero:

Interzero ist einer der führenden Dienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ unterstützt das Unternehmen über 80.000 Kunden europaweit beim verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. Mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro (2021). Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten laut Fraunhofer UMSICHT allein im Jahr 2024 1,04 Millionen Tonnen Treibhausgase und 8,09 Millionen Tonnen Primärrohstoffe gegenüber der Primärproduktion eingespart werden. Als Vorreiter für zirkuläre Wirtschaft ist Interzero Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024 sowie dem zugehörigen Sonderpreis im Transformationsfeld „Ressourcen“. Weitere Informationen finden Sie unter www.interzero.at.

Mehr erfahren Sie in unsere aktuellen Broschüre zu „resources SAVED by recycling

Kontakt

Sie haben noch Fragen? Wir sind für Sie da! 

zerowaste@interzero.at

    Firmenanschrift

    Interzero Circular Solutions Europe GmbH
    Vorgartenstraße 206C
    1020 Wien, Österreich
    +43 1 714 2005 0
    www.interzero.at
    office@interzero.at

    Soziale Netzwerke
    Getestet und Ausgezeichnet