Kreislaufwirtschaft gewinnt an Bedeutung: Regulative Anforderungen vs. Praxis

Der Austrian Sustainability Summit 2026 war ausgebucht und hat einmal mehr gezeigt, wie stark Kreislaufwirtschaft und Ressourcenthemen an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen des Summits bot der Circular Economy Stream als eigenständiges Konferenzformat Raum für vertiefende Diskussionen und konkrete Lösungsansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 

Wir waren dort mit dem Panel „Mit Barrierepapieren zu PPWR-Konformität und zu niedrigen EPR-Gebühren“ vertreten und setzten bewusst auf einen praxisorientierten Zugang. 

Im Fokus stand die Frage, wie Unternehmen steigende regulatorische Anforderungen – insbesondere durch die PPWR – frühzeitig in konkrete Lösungen übersetzen können. Denn mit dem Inkrafttreten erster Vorgaben, etwa zu „Substances in Packaging“ (z. B. PFAS gemäß Artikel 5), wird deutlich: Die Auseinandersetzung mit Recyclingfähigkeit und Materialwahl duldet keinen Aufschub. 

Unser Kollege Dominik Lichtenthäler, Sales Engineer im Bereich Made for Recycling, zeigte, dass sich Verpackungen bereits heute gezielt entlang nationaler und internationaler Standards optimieren lassen. Was vielerorts noch als „Nice to have“ gilt, entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Faktor: Verpackungsdesign, Materialwahl und regulatorische Anforderungen wachsen zusammen und werden zum Hebel für Kostenoptimierung, insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Eco-Fee-Modulation im Rahmen der Extended Producer Responsibility (EPR). 

Gemeinsam mit Herwig Kirchberger, Geschäftsführer der DELSCI GmbH, haben wir anhand konkreter Beispiele mit innovativen Barrierepapieren gezeigt, wie sich funktionale Anforderungen, Recyclingfähigkeit und regulatorische Konformität verbinden lassen. Gleichzeitig eröffnen sich dadurch bereits heute Potenziale zur Reduktion von EPR-Gebühren. 

dominik lichtenthäler madeforrecycling
Dominik Lichtenthäler, Sales Engineer im Bereich Made for Recycling

Thomas Glatz, Managing Director Interzero Austria, dazu:

Der Circular Economy Stream hat deutlich gezeigt, wie stark der Bedarf an konkreten, umsetzbaren Lösungen ist. Gerade bei Themen wie PPWR und Recyclingfähigkeit geht es nicht mehr um Theorie, sondern darum, wie Unternehmen diese Anforderungen in der Praxis wirtschaftlich sinnvoll umsetzen können.“ 

Der intensive Austausch im Panel sowie die zahlreichen Gespräche an unserem Meeting Point haben bestätigt: Unternehmen suchen konkrete Orientierung, um regulatorische Anforderungen nicht nur zu erfüllen, sondern aktiv für ihre eigene Transformation zu nutzen. 

Mehr Eindrücke und Insights vom Austrian Sustainability Summit finden Sie HIER

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Über Interzero:

Interzero ist einer der führenden Dienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ unterstützt das Unternehmen über 80.000 Kunden europaweit beim verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. Mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro (2021). Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten laut Fraunhofer UMSICHT allein im Jahr 2024 1,04 Millionen Tonnen Treibhausgase und 8,09 Millionen Tonnen Primärrohstoffe gegenüber der Primärproduktion eingespart werden. Als Vorreiter für zirkuläre Wirtschaft ist Interzero Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024 sowie dem zugehörigen Sonderpreis im Transformationsfeld „Ressourcen“. Weitere Informationen finden Sie unter www.interzero.at.

Mehr erfahren Sie in unsere aktuellen Broschüre zu „resources SAVED by recycling

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