Handlungsdruck für Händler & Onlineversender durch PPWR

Mit der EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) treten ab August 2026 verbindliche Vorgaben in Kraft, die Unternehmen zu weniger Verpackung, besserer Recyclingfähigkeit und mehr Wiederverwendung verpflichten. Der Handlungsdruck ist entsprechend hoch – nicht nur für Hersteller, sondern auch für Händler und Onlineversender, die Verpackungen in Verkehr bringen.

Kürzlich hat sich Thomas Glatz, Geschäftsführer von Interzero Österreich, in einem Interview mit Der Standard zu den zentralen Auswirkungen der PPWR geäußert. Unter dem Titel „EU zwingt Unternehmen zu weniger Verpackung: Was sich ab Sommer ändert“ wurde deutlich, dass viele Unternehmen das Thema zwar kennen, konkrete Maßnahmen jedoch häufig noch nicht umgesetzt haben – obwohl das Inkrafttreten der Verordnung seit Langem feststeht.

Künftige Anforderungen an Verpackungen durch PPWR: Das gibt es zu beachten

Ein Schwerpunkt des Interviews lag auf den künftigen Anforderungen an Verpackungen. Verbundmaterialien, überdimensionierte Verpackungen und unnötiger Leerraum geraten stärker unter regulatorischen Druck. Gleichzeitig bleiben Produktschutz, Haltbarkeit und Transporteffizienz zentrale Faktoren. Die Umsetzung der PPWR erfordert daher frühzeitige Planung, zusätzliche Abstimmungen und eine klare strategische Ausrichtung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Mit seiner Medienarbeit bringt sich Interzero aktiv in die öffentliche Diskussion ein und leistet einen Beitrag zur Einordnung der neuen Vorgaben. Ziel ist es, Unternehmen frühzeitig auf die kommenden Änderungen vorzubereiten und die Bedeutung von Kreislaufwirtschaft als langfristige unternehmerische Aufgabe sichtbar zu machen.

Sie möchten wissen, was die neuen Vorgaben konkret für Ihr Unternehmen bedeuten? Interzero Austria unterstützt Sie dabei, die Anforderungen der PPWR einzuordnen und passende nächste Schritte zu definieren. Schreiben Sie uns an: zerowaste@interzero.at

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Über Interzero:

Interzero ist einer der führenden Dienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ unterstützt das Unternehmen über 80.000 Kunden europaweit beim verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. Mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro (2021). Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten laut Fraunhofer UMSICHT allein im Jahr 2024 1,04 Millionen Tonnen Treibhausgase und 8,09 Millionen Tonnen Primärrohstoffe gegenüber der Primärproduktion eingespart werden. Als Vorreiter für zirkuläre Wirtschaft ist Interzero Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024 sowie dem zugehörigen Sonderpreis im Transformationsfeld „Ressourcen“. Weitere Informationen finden Sie unter www.interzero.at.

Mehr erfahren Sie in unsere aktuellen Broschüre zu „resources SAVED by recycling

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