Bis 17. Juni 2027 muss Österreich die neuen EU-Vorgaben zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien in nationales Recht umsetzen. Hersteller, Importeure und Händler, die betroffene Textilien erstmals in Verkehr bringen, werden künftig unter anderem an der Finanzierung von Sammlung, Sortierung und Verwertung beteiligt. Details zur österreichischen Ausgestaltung sind noch offen.

Im Dialog mit der österreichischen Modebranche

Die Salzburger Gespräche am 20. Oktober 2026 boten Interzero Österreich eine wertvolle Gelegenheit, mit Entscheidungsträger aus der heimischen Modewirtschaft ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt des Branchentreffens standen Digitalisierung und die Zukunft des Modehandels. Interzero nutzte den persönlichen Austausch, um auf die bevorstehenden Textil-EPR-Verpflichtungen aufmerksam zu machen und neue Kontakte zu knüpfen.

Drei Fragen an Thomas Glatz, Country Manager Interzero Österreich

Warum ist Textil-EPR für Österreich gerade jetzt relevant?

Die neuen Verpflichtungen sind beschlossen. Viele Unternehmen beschäftigen sich noch kaum damit. Wir möchten frühzeitig sensibilisieren und zeigen, dass die Vorbereitungen bereits jetzt beginnen sollten.

Was wird die größte Herausforderung?

Ein praktikables System aufzubauen, das bestehende Sammelstrukturen berücksichtigt und klare Verantwortlichkeiten sowie transparente Kosten schafft.

Was können Unternehmen heute schon tun?

Betroffene Produkte und Mengen erfassen, interne Zuständigkeiten klären und die weitere Entwicklung verfolgen. Interzero unterstützt Unternehmen dabei, die kommenden Anforderungen einzuordnen und sich darauf vorzubereiten.

Weiterführende Informationen

Welche Herausforderungen und Lösungsansätze mit der Textil-EPR verbunden sind, erfahren Sie in unserem Interzero-Fachartikel zur erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien.

Sie haben Fragen zur Textil-EPR? Unser Zero Waste Solutions Team berät Sie gerne: zerowaste@interzero.at

Interzero & Future Response - Kooperation

PPWR ganzheitlich umsetzen:
Interzero und Future Response bündeln ihre Kompetenzen

resources SAVED by recycling 2025

Recycling wirkt messbar:
Die neue „resources SAVED by recycling“-Studie 2025

abfallkatalog

Abfallschlüssel einfach finden:
Neuer Interzero Abfallkatalog für Österreich


Über Interzero:

Interzero ist einer der führenden Dienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ unterstützt das Unternehmen über 50.000 Kunden europaweit beim verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen. Mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über einer Milliarde Euro (2021). Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten laut Fraunhofer UMSICHT allein im Jahr 2023 1,2 Millionen Tonnen Treibhausgase und 11,1 Millionen Tonnen Primärrohstoffe gegenüber der Primärproduktion eingespart werden. Als Vorreiter für zirkuläre Wirtschaft ist Interzero Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024 sowie dem zugehörigen Sonderpreis im Transformationsfeld „Ressourcen“. Weitere Informationen finden Sie unter www.interzero.at.

Mehr erfahren Sie in unsere aktuellen Broschüre zu “resources SAVED by recycling“

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